L’Italia come motore della crescita in Europa? Superbonus e crescita economica al Sud

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Manche Dinge gehen doch auf, man muss nur ein wenig Geduld mitbringen. Die Elektromobilität ist bekanntlich nicht zu teuer, die Verbrennermobilität ist nur zu billig. Legen die Preise für Vierzylinder und Kraftstoff weiter zu, tun die Kosten für Strom und Akku gar nicht mehr so weh. Diese Woche an der Tankstelle kostete ein Liter Superbenzin 2 Euro. Das ist ein vielversprechender Ansatz, mehr allerdings nicht. Denn in München fordert der Italiener für die Kugel Eis 2,50 Euro, ein offensichtliches Missverhältnis, das es anzugehen gilt. Solange Eis teurer ist als Benzin, kann die Klimawende nicht gelingen. Wir überlegen gerade, ob es noch andere Vergleiche gibt, die hinken, aber da kommt uns nicht nur der Italiener, sondern ganz Italien in die Quere.

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Dieses Land, das vielleicht ein bisschen Fußball spielen kann und soweit ordentlichen Espresso kocht, ansonsten in der Sonne liegt und Mittagspausen macht, dass die Arbeitszeiterfassung glüht, dieses Land wird „zum Wachstumsmotor Europas“, müssen wir lesen. Die OECD sagt 0,7 Prozent Wirtschaftswachstum voraus, die deutsche Lokomotive schafft demnach höchstens 0,3 Prozent, wenn sie gut läuft und nicht vom Bahnvorstand gefahren wird. Der Süden handelt eben pragmatisch. Hinter dem Aufschwung steckt ein geniales Rezept. Der Staat hat jahrelang energetische Sanierung gefördert. Mit einem Superbonus. 110 Prozent. Das verstand sogar, wer nicht Mathe-Leistungskurs hatte. Und baute und baute und baute. Was die Preise für Baumaterial ein wenig in die Höhe trieb. Auch die Schuldenquote des Staats. Aber egal, Boom ist Boom. Wer sein Haus renovierte, bekam die Kosten rückerstattet. Zuzüglich 10 Prozent. Irgendjemand hat nun die wirre Idee gehabt, ein Eigentümer müsse sich an den Kosten beteiligen, sonst sei es ihm womöglich egal, was auf der Rechnung stehe. Daraufhin wurde der Bonus kastriert, was ziemlich kleinkariert wirkt. Das Modell hat Nachahmer verdient, Gelegenheit gäbe es zuhauf. Hierzulande läuft es ja nicht so wie regierungsamplich geplant mit den Wärmepumpen und den Elektroautos, aber wenn das Wirtschaftsministerium jedem Käufer eines ID-VW 44.000 Euro zum Kaufpreis von 40.000 Euro überweist, dann brauchte Volkswagen nicht zu überlegen, ob sie die elek­trischen Autos ab nächstem Jahr lieber verschenken sollen, als CO2-Strafe zu bezahlen. Signore Habeck, jetzt aber pronto.

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