Putin è sbarcato con Kim: nomina di un dittatore in Corea del Nord | Politica

Kreml-Machthaber Wladimir Putin (71) ist für das Despoten-Date mit Diktator Kim Jong-un (40) am frühen Mittwoch (Ortszeit) in Pjöngjang gelandet!

Er wurde am Flughafen vom Nordkorea-Machthaber empfangen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter

Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

► Am Mittag (14:30) soll es laut BILD-Informationen ein Gipfeltreffen der beiden Tyrannen geben. Für Brisanz sorgten Putins Aussagen unmittelbar vor seiner Abreise, als er Pjöngjang für die Unterstützung des Krieges in der Ukraine dankte.

Der Russen-Herrscher macht keinen Hehl mehr daraus, dass er mit Kim Waffengeschäfte macht. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Demokratische Volksrepublik Korea (gemeint: Nordkorea) die militärische Spezialoperation in der Ukraine entschlossen unterstützt“, schrieb Putin in einem von der nordkoreanischen Nachrichtenagentur „KCNA“ und der Propaganda-Zeitung „Rodong Sinmun“ veröffentlichten Gastbeitrag.

In seinem Artikel lobt der Kreml-Chef Nordkorea für die Verteidigung seiner Interessen „trotz des jahrzehntelangen wirtschaftlichen Drucks, der Provokation, Erpressung und militärischen Drohungen der USA“.

Putin und Kim sind sich näher, als dem Westen lieb ist

Foto: GAVRIIL GRIGOROV/AFP

Putin erkläre in seinem Beitrag zudem, „dass Nordkorea und Russland für den Handel Abwicklungsmechanismen schaffen wollen, die nicht vom Westen kontrolliert werden“, so Korea-Experte Frederic Spohr, Direktor der Friedrich-Naumann-Stiftung in Südkorea, gegenüber BILD. Und weiter: „Es gibt nicht einmal mehr den Versuch etwas zu verheimlichen.“

Seine Analyse: „Ich lese das so, dass Putin sich in keinster Weise mehr an frühere Sanktionen gebunden fühlt. Er strebt eine neue Weltordnung an, in der alte Regeln nicht mehr zählen und er die neuen vorgibt.“

Es ist Putins zweiter Nordkorea-Besuch. Kurz nach seinem Amtsantritt als Präsident hatte der Kreml-Chef im Jahr 2000 Kim Jong-un‘s Vater Kim Jong-il getroffen

Es ist Putins zweiter Nordkorea-Besuch. Kurz nach seinem Amtsantritt als Präsident hatte der Kreml-Chef im Jahr 2000 Kim Jong-un‘s Vater Kim Jong-il getroffen

Foto: picture-alliance / dpa

Ukraine-Außenminister lästert: „Einsame Bromance“

► Die USA zeigten sich „besorgt“ über die sich abzeichnende Vertiefung der Beziehungen und deren möglichen Auswirkungen auf die Sicherheit der Ukraine und Südkoreas. „Wir wissen, dass nordkoreanische ballistische Raketen immer noch eingesetzt werden, um ukrainische Ziele zu treffen“, sagte John Kirby (61), Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates.

[–>Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba (43) bezeichnete die Reise als „einsame Bromance“ zwischen Putin und dem nordkoreanischen Machthaber Kim.

„Die sich vertiefende Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea ist etwas, das jeden beunruhigen sollte“, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums

„Die sich vertiefende Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea ist etwas, das jeden beunruhigen sollte“, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums

Foto: GAVRIIL GRIGOROV/AFP

► Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg (65) sagte, der Besuch zeige, wie abhängig Putin von autoritären Führern sei.

► Der Asien-Experte Patrick Cronin vom „Hudson Institute“ in Washington sagte der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, Putin und Kim seien zwei Staatenlenker „mit schwachen Volkswirtschaften, die sich im Rampenlicht als Führer sonnen, um Militärtechnologie auszutauschen und die von den USA geführte Ordnung zu untergraben“

Experte: So kommt Putin zu mehr Soldaten

► Nordkorea-Kenner Prof. Rüdiger Frank (u.a. Universität Wien) zu BILD: „Putin setzt die Verbündeten der USA in der Region – Südkorea und Japan – unter Druck. In Seoul und Tokio besteht die Befürchtung, dass er als Vergeltung für die Waffenlieferungen an die Ukraine moderne Militärtechnologie an Nordkorea liefern könnte. Das dürfte wiederum deren Bereitschaft zur Ausweitung dieser Unterstützung dämpfen.“

Und weiter: „Nordkorea kann durch die Entsendung weiterer zehntausender Arbeitskräfte Russlands Wirtschaft entlasten und mehr Russen für den Kriegseinsatz freistellen.“

Auch größere Lieferungen von dringend benötigtem Öl sind für Frank denkbar. „Es gibt eine Raffinerie im Nordosten Nordkoreas, wenige Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt. Sie wurde noch in den 1980ern mit Hilfe der Sowjetunion gebaut und könnte reaktiviert werden. Dazu bräuchte es Russlands Hilfe.“

Chart: Nord- und Südkorea im militärischen Vergleich – Infografik

READ  Svizzera: il Consiglio federale vota a favore dell'avvicinamento della Svizzera all'Unione europea

Lascia un commento

Il tuo indirizzo email non sarà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *

Torna in alto