Italia: Uccisa una jogger con problemi dell'orso Gaia – Deportata in Germania | Notizia

Deutschland soll eine Problembärin bekommen – jedenfalls, wenn es nach italienischen Behörden geht. Wie italienische Medien berichten, soll die Problembärin JJ4 innerhalb der nächsten Monate abgeschoben werden.

JJ4 alias Gaia hatte im April 2023 die norditalienische Provinz Trentino in Atem gehalten: In der Nähe von Trient hatte sie den Jogger Andrea Papi († 26) angefallen und getötet. Wie der zuständige Assessor Roberto Failoni am Dienstag der Zeitung „Corriere del Trentino“ sagte, soll Gaias Umsiedlung noch bis Herbst vollzogen sein.

Doch über das Ziel gibt es widersprüchliche Angaben: Failoni erklärte, für die Unterbringung sei der Alternative Bärenpark Worbis (Thüringen) vorgesehen. Dort leben Bären, Wölfe und andere wilde Tierarten.

In Worbis weiß man allerdings nichts von einem neuen Bewohner. Pressesprecher Christopher Schmidt sagte gegenüber BILD: „Nein, JJ4 wird nicht nach Worbis kommen.“ Stattdessen werde ein Artgenosse aus einem Kriegsgebiet aufgenommen. Schmidt weiter: „Ein Bär aus der Ukraine, Mykhailo, kommt noch diesen Monat in den Alternativen Bärenpark Worbis.“

Andrea Papi hatte keine Chance

Foto: privat

Seit der tödlichen Attacke hatte es in Italien wilde Diskussionen über das Schicksal von Gaia gegeben. Nachdem die Provinzregierung um den Regionalpräsidenten Maurizio Fugatti das Tier bereits zum Abschuss freigegeben hatte, kämpften Tierschützer vor Gericht um das Leben der Bärin.

Karte/Map: Wo Braunbären in Europa leben – Infografik

Mit Erfolg: Gerichte stoppten das Dekret nach Eilanträgen der Tierschützer. JJ4 wurde schließlich lebend gefangen und vorläufig in ein Gehege nahe Trient gebracht. Seither schwelt in Italien eine hitzige Debatte um das Zusammenleben von Bär und Mensch in den Wäldern der bei Touristen und Wanderern beliebten Provinz.

Gaias Mutter Jurka lebt bereits in Deutschland

Ende Mai tagt nach Failonis Worten der Staatsrat der Provinz zu dem Thema. Dann soll die endgültige Entscheidung offiziell gemacht werden. Die Verlegung werde voraussichtlich vier bis fünf Monate dauern, damit das Parkgehege angepasst werden kann, sagte Failoni.

Bereits seit einiger Zeit sei die Provinz mit den zuständigen Ansprechpartnern in Deutschland in Kontakt. „Sobald wir so weit sind, werden wir den Prozess in enger Zusammenarbeit mit dem alternativen Bären- und Wolfspark Worbis abschließen, mit vollem Respekt für das Tier.“

Es war unklar, ob Failoni möglicherweise den Bärenpark im Schwarzwald statt in Worbis meinte. In dem Partner-Reservat lebt bereits seit 2010 die Mutter der Problembärin, Jurka. Auch falls die Bärin in den Schwarzwald kommen sollte, wäre sie nicht für Besucher zugänglich, machte Schmidt deutlich. „Das Tier in Gefangenschaft zu stecken, geht nicht tierleidfrei.“

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels berichtete BILD, Gaia werde in dem Reservat in Worbis untergebracht. Zuerst hatte der MDR berichtet.

(dpa/cbu)

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