Emicrania: la colpa è di un piccolo buco nel cervello | Vita e conoscenza

Schluss mit lähmenden Schmerzen, Sehstörungen und Übelkeit. Millionen Migräne-Patienten könnten bald ein neues wirkungsvolles Medikament in ihren Händen halten.

Etwa jeder Zehnte leidet unter Migräne. Betroffene haben nicht nur mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Sie sehen häufig doppelt, berichten von Lichtblitzen oder einem Kribbeln im Körper. Diese Symptome (Aura) können bis zu einer Stunde vor dem Schmerz eintreten.

Forscher haben jetzt eine besondere Verknüpfung im Gehirn entdeckt, die sowohl die typischen Migräne-Schmerzen als auch die dazugehörige Aura auslösen.

► Die neue Studie zeigt, dass bei Migräne-Anfällen mehrere Proteine über das Hirnwasser freigesetzt werden. Diese Proteine überwinden die Blut-Hirn-Schranke und binden sich an sensible Nervenzellen. Das Ergebnis: Kopfschmerzen und Wahrnehmungsstörungen.

Frühere Studien zeigen, dass eine Aura durch Schübe von Stoffen ausgelöst wird, die sich über die Großhirnrinde oder das Kleinhirn ausbreiten. Das reduziert kurzzeitig Sauerstoffgehalt und Blutfluss im Gehirn und verursacht die Wahrnehmungsstörungen.

► Zusätzlich werden dabei über das Nervenwasser im Gehirn kleine Proteine freigesetzt, die Schmerz-Rezeptoren außerhalb des Gehirns aktivieren. Wie dieser Mechanismus genau funktioniert, war bislang unklar.

Dänische Forscher sind dem jetzt nachgegangen. Dazu untersuchten sie Mäuse, die solche Migräneschübe durchlaufen. Das Team um Martin Rasmussen nutzte modernste Verfahren und Protein-Analysen, um die Vorgänge im Gehirn der Tiere zu analysieren.

Lücke in der Blut-Hirn-Schranke gefunden

Die Mediziner haben einen bisher unbekannten Signalweg entdeckt, der das zentrale Nervensystem im Gehirn mit den Nervenzellen im restlichen Körper verbindet.

Dieser Weg verläuft nicht über Synapsen, sondern über einen speziellen Nerven-Knotenpunkt außerhalb des Gehirns. Dieser Knotenpunkt sitzt an der Schädelbasis, direkt unterhalb des Gehirns und stellt die Verbindung zu Nervenzellen in Gesicht und Kopf her.

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► An diesem Knotenpunkt ist die Blut-Hirn-Schranke durchlässig. Dort können die Nervenzellen also mit Proteinen aus dem Hirnwasser in Kontakt kommen. Der Protein-Mix fließt ungehindert durch die Lücke und aktiviert die Nerven in diesem Knotenpunkt. Das Ergebnis: Kopfschmerzen!

Darum ist Migräne oft einseitig

Bei einem Migräne-Anfall werden sogar zwölf verschiedene Proteine ins Hirnwasser freigesetzt. Unter anderem das CGRP-Protein, das schon lange im Zusammenhang mit Migräne stand.

► Aber auch einige andere Proteine, die bereits auf andere Schmerz-Erkrankungen schließen lassen. Eines von ihnen kommt beispielsweise bei menstruationsbedingter Migräne vor.

Dieser Mechanismus erfolgt nach Hirnhälften getrennt. Die Proteine bleiben also in einer Kopfhälfte. Das könnte erklären, warum Migräne-Schmerzen meist einseitig auftreten.

Nun könnten neue Medikamente entwickelt werden, die das Protein CGPR hemmen und Migräne-Anfälle dauerhaft abstellen.

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